RÜCKBLICK – Was für ein Jahr! 

Es war ein wundervolles, ein spannendes, begeisterndes und sehr erfülltes Jahr – 2014: ein Jahr neuer Herausforderungen – Neuland betreten – ein Jahr der Ideen, des Mutes und der Tatkraft.

2014: geprägt von der Sehnsucht, der Anziehung, der Faszination und der Liebe zum Land meiner Mama.

2014: alles in allem ein sehr erfolgreiches Jahr mit vielen unvergesslichen Momenten.

Auch ein Jahr des Loslassens, Lernens und Neubeginns.
2014: ein Jahr vieler schöner Begegnungen mit wunderbaren Menschen.

Mit dem Finnland.cool-Festival hatte ich nicht nur eine schöne Idee, ich hatte mir damit auch unfassbar und nicht übersehbar viel Arbeit aufgeladen.
ich war selbst so begeistert von der Idee, so fasziniert von dem Gedanken, mal selbst was auf die Beine zu stellen – nicht nur über etwas berichten, sondern selber aktiv gestalten und Wirklichkeit werden zu lassen –  und so ein Stückchen meines geliebten Finnlands hierher zu holen, dass ich das Ausmaß nicht übersah. Und die Details schon gar nicht. Und da steckt ja bekanntlich der Teufel drin…

Wie vielfältig und vielseitig die Bildung- und Kulturlandschaft in Finnland ist, wollte ich zeigen – wollte die Innovations- und Schöpferkraft der Autoren und Künstler vermitteln – die Mentalität, das Denken und die Lebensweise näher bringen.

 

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Neun verschiedene Veranstaltungspunkte mussten gleichzeitig jongliert werden – neun Bälle gleichzeitig in der Luft halten:
Von der Konzeption, über Kostenpläne, Sponsoring, Veranstaltungsorte finden, Partner gewinnen, Förderer überzeugen,  Förderanträge stellen, Flyer, Plakate, Postkarten, Besprechungen, Essen und Trinken für jede Veranstaltung organisieren, Öffentlichkeitsarbeit…

Flüge buchen, Hotels buchen, Transfers klären. Reden vorbereiten, technische Details abklären, Literaturvortrag vorbereiten, eine eigene Fotoausstellung vorbereiten … und immer wieder Detailfragen, immer wieder neue Lösungen finden, umdenken, neue Wege gehen.
Darunter auch viele leere Kilometer, Sponsoren, die nicht erreichbar waren, die nicht überzeugt werden konnten, finnische Sponsoren, die absagten.
Weit mehr als zweitausend E-Mails lesen und beantworten, zig Medien anschreiben, den Blog füttern und Facebook, – uups, und was machen wir, wenns regnet?
Kunstwerke auspacken, in der Galerie aufhängen, später wieder abhängen, einpacken und verschicken.Skywalk Scheidegg
Und Gummistiefel organisieren, Fahnen aufhängen, Büchertische vorbereiten, Einladungen schreiben, Bänke und Tische organisieren, Personal finden, selber die Galerie offen halten, Tischdecken, Pirakka und Pulla, finnischer Lonkero, Freizeitprogramm für die finnische Gäste auf die Beine stellen…und es hörte nicht auf…..
Und das war gut so! Denn auch, wenn es fast jede frei Minute gekostet und mich manches Mal schier überfordert hat – es hat so unglaublich viel Spaß gemacht und mich so erfüllt! Und jede erfolgreiche Veranstaltung hat mich beflügelt.
Und das Beste war: ich hatte ein fantastisches Team! Die Zusammenarbeit war großartig! Unser kleines Team, aus zwei, drei, vier Leuten hat so unfassbar viel in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt! Ich bin so stolz auf uns!

Und gleichzeitig habe ich euch kennenlernen dürfen! Es war wirklich ein Wagnis, denn wir kannten uns vorher so gut wie nicht. Es war höchst fraglich, ob wir uns verstehen werden. Umso glücklicher macht mich, dass wir uns – ganz im Gegenteil – gegenseitig gefordert und gefördert und beflügelt und begeistert haben und die Zusammenarbeit so harmonisch war – und richtige Freundschaften daraus erwachsen sind.
Und auch die Zusammenarbeit mit den Kooperationspartnern war absolut genial! DANKE dafür! Es war wirklich eine Bereicherung für mich!

Foto 1Darüberhinaus durfte ich so viele neue Menschen kennenlernen – und es gab so viele schöne Begegnungen und Gespräche und Gedankenaustausch mit neuen und schon bekannten Menschen, die ich nicht missen möchte und für die ich sehr dankbar bin.

Wenn wir es mit dem Finnland.cool-Festival geschafft haben, dass sich mancher nun überlegt, dieses kleine große Land im hohen Norden selbst zu entdecken, dann haben wir unser Ziel erreicht.
Und so wird ein bisschen von dem bleiben, was wir hier auf die Beine gebracht haben.
Viele schöne Rückmeldungen gab es von den Besuchern unserer Veranstaltungen – hier nur eins als Beispiel:
„Wenn die Vorarlberger Reisebüros in den nächsten Wochen eine spürbare Steigerung der Nachfrage nach finnischen Zielen verzeichen sollten, ist der Grund dafür sicher auch an diesem ausgelassenen Freitagabend in der Kammgarn zu finden.“ Schreibt Thorsten Bayer in der Zeitschrift für Kultur und Gesellschaft über das Konzert von Tuure Kilpeläinen & Kaihon Karavaani.

Mittlerweile ist noch mehr daraus erwachsen und wir werden sehen, wohin es sich entwickeln wird.
Ich habe sehr viel Neuland betreten, es war unglaublich spannend und sehr bereichernd – ich habe unfassbar viel gelernt in diesem Jahr.
Nicht nur über Veranstaltungsmanagement, auch über mich, was mich antreibt, was mich anspornt, was mich glücklich macht, – und über das Leben.
Und dass man viel erreichen kann, wenn man will.

Dass man alle Herausforderungen meistern kann, wenn man sie mit ganzem Herzen annimmt.
Das ist das entscheidende. Man muss mit dem Herzen dabei sein.
Alles ist möglich. Man muss es nur wollen. Wirklich wollen.Alles ist möglich.
Damit ende ich dieses Jahr und gehe optimistisch und hoffnungsfroh ins Neue Jahr.
Und das wünsche ich auch euch. Von Herzen.

Alles ist möglich.

 

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