…irisierende Wolken

Ein ungewöhnliches Naturschauspiel am Bodensee. Wolken, die aussehen, als seien sie mit einem Regenbogen Achternbahn gefahren.

Die Auflösung kam schnell…Schade…keine Halo-Erscheinungen….

irisierende Wolken!

„Irisierende Wolken entstehen durch die Beugung des Lichtes innerhalb der Wolke. Die Farben der Wolken sind einerseits abhängig von der Grösse der Wassertröpfchen oder der Eiskristalle in den Wolken, andererseits vom Einfallswinkel des Lichtes auf die Wolken.“ (Quelle: sf meteo)

Hier die Erklärung vom Arbeitskreis Meteore:

„Manchmal kann man beobachten, dass bestimmte Partien von Wolken schillernde Farben aufweisen. Ein solches Irisieren tritt zumeist bei Wolken auf, die sich schnell bilden (z.B. Altocumulus lenticularis). (…) Die Wassertröpfchen, die das Irisieren hervorrufen, sind sehr klein. Kleine Tröpfchen erzeugen sehr große Kränze mit breiten Abschnitten gleicher Farbe. Aus diesem Grund weisen große Bereiche der Wolke die gleiche Farbe auf. (…)

Wie die Ergebnisse der kontinuierlichen Beobachtungen Atmosphärischer Erscheinungen zeigen, werden 12 Prozent der Irisierenden Wolken an Cirrocumulus beobachtet. Diese Wolkenart besteht größtenteils aus Eiskristallen und zu einem kleineren Teil aus gefrierenden Wassertröpfchen. Gerade bei Cirrocumulus wird das Irisieren häufig in einem Sonnenabstand größer 30° beobachtet, was eine Lichtbeugung als Entstehungsursache nahezu ausschließt. Deshalb wird in den neuesten Theorien davon ausgegangen, dass die Farben entweder durch Interferenz von Strahlen entstehen, die an der Vorder- und Hinterfläche allerdünnster Eisplättchen reflektiert werden oder durch Interferenz von Strahlen, von denen ein Teil direkt durch die Wolkenschicht hindurchgeht, während die anderen Strahlen im Innern der Schicht ein- oder mehrfach reflektiert werden.“

Die Verursacher in diesem Fall sind sehr hohe Föhnwolken mit winzigsten Wassertröpfchen oder gar schon Eiskristallen.

Farbenspiele: Irisierende Wolken

Sie waren aber nicht, wie gewöhnlich nur kleinräumig zu sehen, sondern „sie erstreckten sich über den gesamten Alpenraum auf eine Distanz von fast 1000km. Über die meteorologische Ursache dieser intensiven irisierenden Wolken diskutieren wir noch,“ schreibt mir Claudia Hinz, Vorstandsvorsitzende des Arbeitskreises Meteore e.V.


Im dortigen Forum sind jetzt auch meine Bilder zu bewundern und können von Fachleuten diskutiert werden.

Und: Ein ähnlicher Fall von solch ausgeprägtem Irisieren ist mir nicht bekannt, so Hinz.

Auch schön!

2015 Halo Erscheinung
2015 Halo Erscheinung

 


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