
1442 erhielt Rauma die Stadtrechte. Die Häuser, die allesamt historische Namen tragen, weisen teilweise reich verzierte Fassaden auf. Der verwinkelte Grundriss geht auf das Mittelalter zurück. Während andere Holzhausviertel in Finnland meist Feuersbrünsten zum Opfer fielen, ist die Altstadt von Rauma seit 1682 von Bränden verschont geblieben und daher außergewöhnlich gut erhalten.
Rauma – alte Holzstadt
1991 wurde sie daher in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Heute ein belebtes Wohn- und Geschäftsviertel mit über 600 Einwohnern.

Rauma mit eigener Sprache



Von den knapp 40.000 Einwohnern von Rauma sprechen nur noch wenige diese Sprache. Aber sie sind doch irgendwie stolz drauf. Auch darauf, dass sie sich alle mehr oder minder kennen.
Einbrecher haben hier einen schweren Stand, erzählt man sich augenzwinkernd. Die Ganoven würden sich wundern, dass man sie so schnell erwischt. An der guten Polizeiarbeit läge das nicht…
Bekannt ist die Stadt auch für seine Klöppelspitze. So wundert es gar nicht, dass es hier einen Handarbeitsladen neben dem anderen gibt.
Künstler und Architekten haben mit Erfolg den mittelalterlichen Charakter der Stadt bewahrt.





