Licht ist selten zu dieser Jahreszeit. Umso mehr müssen wir selbst dafür sorgen.

Wie Lucia und die Geminiden dazu beitragen, das erfährst du, wenn du das nächste Türchen zu Tarjas Blog Adventskalender öffnest…

Adventskalender - Tag 13: Lucia und die Geminiden

Der St. Lucia-Tag wird von der schwedischen Minderheit Finnlands gefeiert, aber die Prozession der neugekrönten Lucia in weißer Robe mit einem Kerzenkranz auf dem Haupt samt Pferdekutsche, Elfen und Weihnachtsmann – ist ein Spektakel für alle. Das Fest findet am 13. Dezember statt, dem St. Lucia-Tag. Besonders eindrucksvoll ist es beim Dom in Helsinki zu beobachten, aber auch anderswo, etwa an Schulen, wird der jahrhundertealte Brauch am Leben gehalten.

Natürlich wird Lucia in diesem Jahr anders ausfallen als üblich: kleiner und feiner. Aber auch dieses Jahr bringen Lucia und ihr Sängerinnen Licht in die Welt. Etwas, was wir gerade jetzt besonders gut gebrauchen können.

Festliches Winterlicht - Das Lucia Fest

Das Luciafest gedenkt der Heiligen Lucia, einer Märtyrerin, die der Legende nach Menschen Essen brachte, die sich in römischen Katakomben versteckten. Um die Hände frei zu haben und in der Dunkelheit sehen zu können, setzte sie sich einfach einen Kranz aus Kerzen auf den Kopf.


Gleichzeitig war der 13. Dezember früher der kürzeste Tag des Jahres. Umso wichtiger also waren Licht und Wärme. Mit dem Wechsel vom julianischen zum gregorianischen Kalender wechselte dieser Tag und fällt heutzutage auf den 21. Dezember.

Noch heute ist der 13. Dezember mit besonderen Speisen verbunden: S-förmige Safranbrötchen (Lussekatter) zum Beispiel. Das Rezept dafür findest du bei Mahtava. Lass dich auf den Zauber des Fests ein, das Licht und Wärme in die dunkle Jahreszeit bringt.

Lucia in Oulu ©Tarja Prüss | Tarjas Finnlandblog
Ist das auch eine Lucia ? Oder eine Weihnachtskönigin? ©Tarjas Blog

Vorweihnachtliches Feuerwerk: die „Geminiden“

Ein wenig Licht zumindest – oder auch nur gefühlt – bringen pünktlich heute Nacht die „Geminiden“. Am höchsten werden sie sich gegen Mitternacht befinden und laut GEO können wir dann alle paar Minuten Sternschnuppen entdecken. Der Neumond sorgt für einen dunklen Himmel und daher für beste Beobachtungsbedingungen.

Die „Geminiden“ sind die Leuchtspuren von Staubteilchen, die mit hoher Geschwindigkeit auf unsere Atmosphäre prallen und in rund 100 Kilometer Höhe verglühen. Soweit man weiß, stammen sie vom Asteroiden Phaeton, der offenbar ein „abgestorbener“ Kometenkern ist.

Also: zünde eine Kerze an und schaue heute nacht in den Sternenhimmel….

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